Stiftskirche St. Maternian et St. Nicolai Bücken

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 Standort

Stiftskirche St. Maternian et St. Nicolai Bücken

Am Markt 3
27333 Bücken

Telefon: 04251 92167
E-Mail:
Internet: www.kirche-buecken.de
Stiftskirche Bücken

Öffnungszeiten

Gottesdienst: sonntags 10 Uhr

10 bis 16 Uhr (Seiteneingang)
Führungen auf Anfrage

Die wuchtige Stiftskirche in romanischem Stil liegt auf dem platten Land inmitten des kleinen Dörfchens Bücken. Unter den zahlreichen bemerkenswerten Kunst- und Kulturschätzen des "Domes" ragen besonders das Triumphkreuz (1230), das Chorgestühl (1340) und der Altar (1510) heraus. Im Inneren der Kirche liegt kostenloses Info-Material aus.

Als weithin sichtbares Wahrzeichen des Hoyaer Landes ragen die beiden Türme der Stiftskirche in Bücken in den Himmel. Im Jahre 882 durch Erzbischof Rimbert von Bremen gegründet, wurde die Kirche schon von jeher reich ausgestattet. Die verschiedenen Bauphasen sind von außen an den Steinen gut ablesbar. Die Kirche wurde in der Form einer Basilika erbaut. Sie ist etwa 50 m lang, 25 m breit, die Türme sind gut 52 m hoch. Auf dem Marktplatz weist ein Esel auf die Gründung von Bücken hin: Mönche zogen mit ihren Lasttieren in diese Gegend und da, wo der Esel sich bückte, entstand die Kirche und mit ihr der Flecken Bücken. Benannt nach dem Hl. Maternian und später nach dem Hl. Nikolaus, deren Leben in den mittelalterlichen Fenstern dargestellt sind, gilt die Stiftskirche in der Kunstgeschichte als einer der bedeutendsten Sakralbauten in der Region Mittelweser. Wer die Kirche durch den Seiteneingang betritt, findet im Innern eine Schatzkammer vor. Wunderbarerweise haben gotisches Sakramentshaus, Kanzel (1235), Triumphkreuz (1230) und Schnitzaltar(1510-1520) die Stürme der Jahrhunderte überstanden. Ende des 19. Jahrhunderts ist bei der Wiederherstellung der arg mitgenommenen Kirche eine herrlich bunte zeitgenössische Innendekoration hinzugefügt worden. Seit dem Jahr 2000 ziert ein Kreuzweg, geschaffen aus verwitterten Kupferblechen des alten Kirchturms, die Seitenwände. Am Weser-Radweg gelegen, lädt der kühle Kirchraum viele Radfahrer zu einer Ruhepause ein. Wir bieten unseren Besuchern einen neu aufgelegten Kunstführer mit Beschreibungen der Kirche an. Ein Kreuzwegleporello regt auch dazu an, den Kirchraum als einen Ort der Stille und des Gebetes zu nutzen.